TAG DES OFFENEN HOFES
 
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JUBILÄUM
TAG DES OFFENEN HOFES

 

     

 Lisa vom EU-LISA-Programm

 

 

     

 

 

 

 

 

 

      

 

 

      

 

 

      

 

 

      

      

 

      

 

  

     

 

 

     

 

 

     

 

 

     

 

 

     

 

 

     

 

 

     

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

       

   

 

       

 

 

       

 

 

       

 

     

       

 

     

 

 

     

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

       

  

 

       

 

    

       

    

 

 

     

 

 

     

 

 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      

 

 

      

 

 

      

 

 

      

 

 

      

 

 

      

 

 

      

 

 

      

 

 

      

 

 

      

 

 

      

 

 

 

 

     

 

 

 

 

 
 
Tag des offenen Hofes

 

Der zweite Tag des offenen Hofes der Landwirtschaft des Burgenlandkreises fand am Samstag, den 28.Mai 2005 von 10 bis 18 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und Mittagstemperaturen um die 30 Grad  in Spielberg, dem Standort der Milchviehanlage der Vermögensgemeinschaft Möllern eG, statt.

Veranstaltet wurde der Tag des offenen Hofes neben dem gastgebenden Betrieb vom Kreisbauernverband und der Kreisverwaltung des Burgenlandkreises mit Unterstützung des EU-LISA-Programms sowie weiterer Partner.

 

       Herr K.-F. Altenburg (rechts im Bild)                            Herr R. Panse (links im Bild)

Dialog mit dem Verbraucher - dies zahlt sich für die

Landwirtschaft aus

 

Tag des offenen Hofes - Was nützt es uns, wenn wir unseren Hof für Besucher öffnen?

Diese Frage stellt sich häufig, wenn es um die Beteiligung am „Tag des offenen Hofes“ geht.

Auch zu Recht: denn den eigenen Hof für Verbraucher zu öffnen bedeutet hohen Arbeitsaufwand – die Hofflächen, den Maschinenpark, den Stall und die Ackerflächen herauszuputzen – und viel Organisation. Für alles muss gesorgt werden, für Parkflächen, Essen und Getränke und vor allem für Abwechslung.

Auch möchte man den Gästen etwas Besonderes und „Landwirtschaft zum Anfassen“ bieten. All dies verlangt viel persönliches Engagement, Zeit und so manchen Euro. Daher stellt sich zu Recht die Frage, lohnt sich dies alles?

Sitzen die Vorurteile gegenüber der Landwirtschaft nicht zu tief, um echtes Interesse beim Verbraucher zu wecken?

Tatsache ist es aber, dass trotz der Lebensmittelskandale das Ansehen der Bauern einer Forsa-Untersuchung aus dem Jahr 2005 zu Folge noch vor dem von Professoren und Richtern rangiert. Mehr noch: Es ist in den vergangenen Jahren um 18 Prozent gestiegen! Ein Zusammenhang mit dem offenen Dialog, den die Landwirtschaft schon seit Jahren mit den Verbrauchern führt, ist da sehr wahrscheinlich.

So wird am meisten das Bild der Landwirte in der Öffentlichkeit durch die eigenen Beobachtungen und Erlebnisse der Verbraucher geprägt. Der „Tag des offenen Hofes“ ist also eine wirkliche Chance für die Landwirtschaft!

Die Forsa-Studie zeigt allerdings auch, wo es Defizite im Ansehen der Landwirte gibt – nämlich in Sachen Weltoffenheit, Unternehmertum und Innovationsfähigkeit. Dabei kann in der Landwirtschaft heute nur überleben, wer die Zeichen der Zeit erkennt und seinen Betrieb als Unternehmer führt.

Deshalb wollten wir den Verbrauchern durch die Teilnahme am „Tag des offenen Hofes“ zeigen, dass Landwirtschaft nicht altbacken sein muss, sondern dass die grünen Berufe zukunftsträchtig und innovativ sind. Wir räumen mit den Vorurteilen auf – und zeigen, wie modern Landwirtschaft heutzutage wirklich ist.

 

     Fischgräten-Melkkarussell mit 18 Melkplätzen     Milchtanks für 10.000 Liter Milch

 

Landwirtschaft zum Anfassen die beste Waffe gegen Vor- und Fehlurteile

 

„Normalität“ hat keinen Nachrichtenwert. Es wird immer schwieriger, die „gute fachliche Praxis“ der Landwirtschaft realitätsnah in die Medien zu bringen. Dies darf die Landwirtschaft aber nicht dazu verleiten, den Kontakt mit der Öffentlichkeit zu scheuen. Ob es um das Image der Landwirte oder die Risikoeinschätzung bei Skandalen geht – fest steht: mangelhafte Kenntnis macht Angst und erhöht die

Anfälligkeit für Skandalberichte und die alten Vorurteile. Wer den Kontakt zu den Landwirten verliert, verlässt sich immer mehr auf das Bild, das die Medien von der Landwirtschaft malen. Für ihn wird dies zur Realität heutiger Landwirtschaft.

Dagegen hilft nur der direkte Kontakt zum Verbraucher – nur in persönlichen Gesprächen vor Ort kann dem Verbraucher die moderne, nachhaltige Landwirtschaft begreifbar gemacht werden. Daher sollten wir alles unternehmen, um den Verbrauchern und Journalisten die Realität auf den Höfen persönlich näher zu bringen. Denn ob Bäuerin oder Bauer, Landjugendliche oder Landjugendlicher – uns muss klar sein, dass wir unser Berufsbild und das Ansehen unser Produkte selbst beeinflussen können und müssen.

Also: Mitmachen!

 

 

Hereinspaziert! Landwirtschaft live – bei einem Ausflug auf's Land gibt es viel zu erleben! 

Informationen, Diskussionen, Einblicke in die bäuerliche Wirklichkeit und das zwanglose Treffen auf unserem Betriebsgelände sollten zu einer Begegnung führen, die zu mehr Verständnis für die Arbeitsbe-dingungen und Probleme in den Betrieben führen.

 

Viele Kinder wissen heute nicht mehr, wo das Brot herkommt und wie ihre Lebensmittel produziert werden. Stattdessen  prägen Schreckensmeldungen von Vogelgrippe, Rinderwahn oder Fleischskandal das Bild der Landwirtschaft.

Gemeinsam wollten wir die deutsche Landwirtschaft ins rechte Licht rücken, indem wir die Verbraucher aus unserer Region in unseren Betrieb einladen! Wir gewährten interessierten Besuchern einen Blick hinter die Kulissen , bestimmen das Image der Landwirte mit und sichern (in)direkt auch unsere Zukunft. Wir ließen uns daher am 28.Mai in den Stall und aufs Feld schauen und boten Landwirtschaft zum Anfassen.    

Eigene Anschauung und das direkte Gespräch vermitteln am besten, wie schonend und sorgfältig das Getreide für das tägliche Brot erzeugt wird und wie verantwortungsvoll Kühe und andere Tiere gehalten werden.

 

Für Verbraucher aus Stadt und Land bieten die  "Tage des offenen Hofes" eine gute Gelegenheit, moderne Landwirtschaft in einem Großbetrieb hautnah kennen zu lernen. Wir Landwirte bereiteten für die großen und kleinen Besucher ein abwechslungsreiches, informatives und spannendes Programm vor. Neben viel Wissenswertem über die Erzeugung heimischer Lebensmittel kommen auch Spiel, Spaß und Kulinarisches nicht zu kurz. Streichelzoo, Bastelstand sowie Heu-Hüpfburg gehörten zu den Angeboten für die kleinen Besucher.

 

 

 

      Direktvermarkter                                                                                    Naturparkverein

Der Ansturm war groß: Zeitweise nutzten bis zu 1.500 Besucher die Gelegenheit, sich über nachhaltige und zeitgemäße Bewirtschaftungsmethoden in der Landwirtschaft zu informieren, sich unsere Stallanlage anzusehen, die Ausstellung der modernen Traktoren und Landmaschinen  sowie historischer Technik, die Geflügelschau und Ausstellung des Schweinezuchtverbandes zu besuchen.

Die Veranstaltung begann um 10 Uhr mit einer Podiumsdiskussion mit Landwirtschaftsstaatssekretär Dr. Hermann Onko Aikens zur aktuellen Agrarpolitik.

 

Ab 13 Uhr wurde das Melken der Kühe im Melkkarussell sowie das Füttern gezeigt. Interessant war hier nicht nur für die kleinen Besucher, wie viel und was eine Kuh pro Tag frisst.

Des weiteren gab es Schauvorführungen wie die Jagdhundevorstellung. Schafscheren und das Beschlagen von Pferdehufen ebenso wie Schaureiten des Pferdesportvereines.

 

 

Zum Rahmenprogramm gehörte auch das Fahren mit Kremsern und mit Lanz-Bulldogs.   

Es beteiligten sich zudem das Forstamt Naumburg, die Jäger des Hegeringes Hasseltal sowie der Naturparkverein mit Ständen.

 

 

Die gastronomische Betreuung erfolgte durch Direktvermarkter, der Osterland GmbH Teuchern, der Molkereigenossenschaft Bad Bibra eG sowie der Freyburger Winzervereinigung. Zudem gab es leckeren selbstgebackenen Kuchen im Kuchenbasar der Frauen der Gemeinde Spielberg und die Jugendlichen des Sportvereines boten Getränke an. 

 

 

Für zünftige Unterhaltung sorgte das Blasorchester Laucha.